Sunday, January 3. 2010
Limonade ...
... wird wichtig im Jahr 2010 wohl für mich!
Aber zunächst: Allen alles, alles Liebe und Gute in diesem frisch angebrochenen Jahrzehnt! Insbesondere dieses Jahr möge vieles relativieren, besser machen - und uns auch mal Nachrichten zum Schmunzeln bringen!
Keine panikmachende Kuhinfluenza, gegen deren Ausbreitung nur eine Massenimpfung helfen soll. Keine neuen Prügel- und Scheidungsdramen in Promi-Ehen, die dann überflüssiger Weise wichtige Ereignisse in die dritte Reihe drängen. Keine Horrormeldungen von Überfällen oder sonstigen Brutalitäten. Dann schon lieber 10 kleine Knuts!
Es gibt für uns einige positive winzige gute Aspekte - ich werde nicht wie im letzten Jahr alle Hoffnungen darauf setzen! Sondern eben versuchen, Limonade zu machen! Weil ich diesen Spruch gelesen habe und ihn für treffend und gut befunden habe:
Schenkt dir das Leben nur Zitronen - mache Limonade daraus!
Monday, December 28. 2009
Verschlafenes kleines Mädchen ...
... und zwar ein gaaaaanz kleines Mädel hatte ich heute früh am Telefon. Gestern fehlte mir ihr Anruf am Abend. Aber da sie bereits am Nachmittag sehr müde war, aber noch in den Stall musste, traute ich mich auch nicht, sie noch gegen 22 Uhr anzurufen - um sie eventuell nicht zu wecken. Nun heute früh: seeehr verschlafen, sehr klein, weil sehr piepsig. Es geht ihr gut, nur gerade erst wach geworden gegen 11.30 Uhr. Und gestern Abend? Nein, zum Schlafen hingelegt hat sie sich erst gegen Mitternacht. Ach! Und vorher? 'Da habe ich geschlafen, aber nicht so richtig!' ...
Hmmmmmmmm, die Diskussion habe ich schon einige Male mit meiner Tochter geführt. Nur war sie beim letzten Mal rund 14 Jahre jünger ... Denn da hat sie auch bei einem festen nahezu 3stündigem Mittagsschlaf nicht richtig geschlafen. Weil - richtig schlafen, da muss es draußen gaaanz dunkel sein und der Mond muss scheinen, damit man ihn nicht sieht. Und wenn man wach wird, dann muss es hell sein und möglichst die Sonne scheinen, damit man weiß: jetzt hab ich richtig geschlafen ...
Gibt es zauberhaftere Momente für eine Mutter, so unverhofft in die unbeschwerte Zeit des eigenen Kindes geschubst zu werden?
Thursday, December 24. 2009
Weihnachten 2009
er möge dich umschliessen von Anfang bis zum Ende,
und für das Böse bleibe keine Lücke.
Monday, December 21. 2009
Im Leben ...
... so mancher Mitmenschen scheint es nie zuvor einen Winter gegeben zu haben. Nein, ich denke da nicht an meine Mutter, die sooooo viel weiß noch nie gesehen haben will und die auch noch nie so gefroren hat (nein, wir waren früher nicht im Winter in den Alpen und so weiter ...), ich denke da zum Beispiel an die Autofahrer, die jetzt ganz entsetzt darüber nachdenken, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, die Winterreifen aufziehen zu lassen. Welche Winterreifen? Die sind doch ausverkauft ...
In meiner sächsischen Zeit war Ende Oktober die Zeit, in der die Reifen spätestens gewechselt werden mussten. Da war die Werkstatt schwer hinterher - zum Glück! Am Anfang, also in den ersten 90er-Jahren, fand ich das witzig. Aber ich wurde sehr schnell dankbar für diese Umsicht! Spätestens 1993 - als ich mit einer Geschäftspartnerin von Chemnitz nach Seiffen wollte und der Werkstattleiter meinte, ich solle gefälligst einen Firmenwagen nehmen. Es käme Schnee - und ich könne aber erst eine Stunde später fahren, damit die Reifen noch gewechselt werden könnten. Da Widersprechen bei dem Herrn sinnlos war, nutzten wir die Zeit für den Einkauf zum Abend, der aufgrund eines Sonderangebotes der leckersten Bockwürstchen zum Großeinkauf wurde. 10 Gläser der von meiner Anni damals so geschätzten Würstchen nahm ich mit und lud den Einkauf dann in den Firmenwagen, denn zeitlich würde es knapp werden - eine Stunde später als geplant kamen wir ja nun los ...
Bis rund 20 km vor Seiffen war alles wunderbar. Dann kam der Schnee. Und es ging nichts mehr - vorwärts, rückwärts, seitlich - alles zu. Versperrt insbesondere durch Wagen mit Sommerreifen, die die Straßen im Erzgebirge nicht mehr packten. Es vergingen Stunden - von meinen 10 Gläsern Würstchen kamen irgendwann in der Nacht noch 3 wieder in Chemnitz an ...
Seit dieser Fahrt habe ich immer auf den Werkstattleiter gehört, so kurios es mir auch so manches Mal erschien. Und ich fahre nie eine längere Strecke ohne wenigstens 2 Gläser Würstchen, etwas zu Trinken - und eine Zeitung. Vor allen Dingen habe ich nie vergessen, dass es Winter gibt. Und zwar Winter, wie sie so mancher hier im Rheinland wirklich noch nie gesehen hat ...
Saturday, December 19. 2009
Was wäre, wenn es ...
... das superschwarze Schaf in der Familie tatsächlich so schwarz gewesen wäre, dass es vor grauen Urzeiten auswandern und in der Ferne sein Glück suchen musste? Und es tatsächlich gefunden hätte? Sich aber aus lauter Gram ob der verständnislosen Familie nie getraut hätte, eine eigene zu gründen und nun einsam in die ewigen Jagdgründe eingegangen wäre? Aber natürlich in der Hoffnung auf nunmehr endliche Vergebung durch unbekannte Anverwandschaft einen Riesenberg irdischer Güter in Richtung Heimat vererbt hätte?
Ein Szenario, wovon sicher jeder schon mal geträumt hat. Wir auch - und wir haben es dann vor geraumer Zeit mal ordentlich ausgemalt. Dass die eigene Situation geklärt wird, ist klar. Dass engste Freunde bedacht werden, ebenfalls. Aber das brachte unseren Riesenberg natürlich nicht zum Einstürzen. So wurde er geteilt und die eine Hälfte kam in eine Stiftung. Für Familien, denen es ähnlich ergangen war und denen nun geholfen werden sollte, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen ...
Aaaber die andere Hälfte! Nun kam natürlich das absolute Traumhaus! Keine moderne Villa aus Glas, sondern ein altes Haus mit Seele. Die Vorbesitzerin durfte natürlich wohnen bleiben und bekam eine Wohnung ganz nach ihren Wünschen eingebaut. Mit dem Nachbarn war schnell klar gestellt, dass man gemeinsam sein Potential nutzen und eine Pferdezucht mit Reiterhof und Ferienanlage betreiben wolle. Die Weinstöcke bedurften dringenst mehr Pflege und Raum. Und weil das Gelände so groß war, legten wir auch noch flink einen Golfplatz an. Ein kleines Kinderdorf mit abenteuerlichen Orten wurde integriert und irgendwann hielten wir es für nahezu perfekt.
Irgendwann in den ganzen Träumereien sahen wir uns an und es war sehr klar: wir waren ausgewandert ... nach Portugal. Und wir hatten uns von unserem Riesenberg materieller Güter eins vor allen Dingen angeschafft: viel Arbeit.
Lebe deinen Traum? Nun gut, dann warten wir mal auf den Riesenberg ...
Das Leben besteht aus zwei Teilen: der Vergangenheit - ein (Alb-)Traum und der Zukunft - ein Wunsch ... arabisches Sprichwort


Comments
Sun, 03.01.2010 20:00
Liebe Ulrike, für 2010 möchte [...]
Thu, 31.12.2009 16:08
Hola Ulrike, Wir wünschen [...]
Mon, 28.12.2009 11:39
Woooooooooooo ist der link zu [...]