Saturday, March 29. 2008
Auf den Punkt kommen ...
... im Moment wohl so einige. Auch die liebe Familie Buntschuh. Ihr langt seine ständige Meckerei, nur weil sie ihr Sortiment an Pumps, Sneakers, Highheels nun noch um ein Paar Vans erweitert hat. Und das - seiner Ansicht nach - in einer Zeit, in der sie sich ihr gelocktes Köpfchen mal lieber darüber zerbrechen sollte, ob er nicht auch mal modisch daher kommen sollte in einem Männerrock. Da sah nun seine liebe Frau gar keinen Grund für, denn ein Rock sei nun mal in unseren Regionen den Frauen vorbehalten und Punkt. Aber so schnell gab der Herr Buntschuh natürlich nicht auf und kam mit den Schotten und ihrem Kilt. Hier nun schnappte Frau Buntschuh ganz ein und stellte fest, dass die einzige Verbindung von ihrem Ehegespons zu den Schotten über den sprichwörtlichen Geiz derselben zu finden sei!
Das fand nun wieder er mehr als lachhaft und holte zum nächsten Schlag aus ... nichts wäre mehr reine Frauensache! Frau Buntschuh lächelte sehr überlegen, wies auf die stattliche Fotogalerie auf der Kommode und meinte verklärt, dass es ohne sie und ihre fraulichen Vorzüge wohl kaum die drei kleinen Buntschuhe geben würde ... Aber triumphierend hielt ihr ihr Ehegemahl die heutige, vielleicht sogar die gestrige Tageszeitung entgegen und tippte wie wild auf 'Mann bekommt Kind' ...
Frau Buntschuh vergewisserte sich zunächst, ob es nicht die Zeitung von überübermorgen sei - nein, es war die Ausgabe aus den letzten Märztagen! Sie überflog die ersten Zeilen. Klar, in den USA, wo sonst ... Dann las sie weiter und wurde fix fündig. Nämlich, dass das gar kein normaler Mann war, sondern einer, der eigentlich als Frau gedacht war. Sie schaute ihren Göttergatten kritisch an und fragte leicht pikiert, ob er denn auch und warum er darüber nie was gesagt hätte.
Nun war der Meister Buntschuh an der Reihe und las sich alles genauer durch. Nein, mit weiblicher Vergangenheit konnte er nun wahrlich nicht dienen. Und so kam er zu dem Schluss, dass die Schlagzeile wohl sehr irreführend sei und Männer im allgemeinen große Hoffnungen mache und sie dann in kleinen Lettern wie Seifenblasen zerplatzen lasse. Unfair!
Liebevoll schloss ihn sein Weibchen in die Arme und tröstete damit, dass sich da Mutter Natur ganz sicher etwas gedacht hätte bei dem Entschluß, männliche und weibliche Ausführungen nahezu jeder Art zu schaffen, Kiwis und Konsorten mal ausgenommen. Und das möge nun einfach mal der Mensch akzeptieren. Und zwar genauso konsequent wie ihr geliebter Schatzemann es einsehen müsse, dass Röcke nun mal nicht für männliche Wesen der Moderne in diesen Breitengraden en vogue seien. Punkt!
Herr Buntschuh maulte noch etwas, gab dann jedoch nach und erklärte sich bereit, seiner Frau bei der Auswahl der gewünschten Vans behilflich zu sein. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sie akzeptieren würde, dass er im Geschäft einfach schnürsenkellose moderne Turnschuhe verlangen täte. Punkt!
Friday, March 28. 2008
Wenn Frauen lügen, ....
... so hat dies immer einen guten Grund! Wer es nicht glauben mag, der lese einfach weiter:
Eine arme Schneiderin wollte sich nach stundenlanger Arbeit am nahegelegenen See etwas erfrischen und tauchte die wunden Finger in das Wasser. Dabei verlor sie ihren Fingerhut. Sie weinte bitterlich ... so dass es Gott rührte. Und er kam, griff ins Wasser und hielt ihr einen Fingerhut, besetzt mit lauter Smaragden hin. Sie sagte: 'aber das ist nicht meiner!'. Und Gott griff wieder ins Wasser und wollte ihr einen Fingerhut, besetzt mit lauter Diamanten geben. Aber sie lehnte wieder ab und Gott griff ein drittes Mal ins Wasser und holte einen zerbeulten blechernen Fingerhut heraus. Die Frau strahlt und nahm dankbar ihr Eigentum. Und Gott war gerührt von so viel Ehrlichkeit und schenkte ihr auch die beiden anderen Fingerhüte.
Nach einigen Jahren spazierte die Frau mit ihrem Mann an die Stelle am See - und ihr Mann fiel ins Wasser. Da er nicht schwimmen konnte, rief er gellend um Hilfe, ging aber unter und die Frau weinte bitterlich. Und wieder erschien Gott, griff ins Wasser und zog George Clooney heraus. 'Ist das dein Mann?' fragte er und die Frau antwortete: 'JA' ...
Gott erzürnte, doch die Frau sagte: 'Hör mir bitte zu. Hätte ich Nein gesagt, hättest du wieder ins Wasser gegriffen und vielleicht Brad Pitt heraus geholt. Und ich hätte wieder Nein sagen müssen. Dann hättest du wieder deine Hand ins Wasser getaucht und hättest mir meinen Ehemann heraus geholt. Und als Dank, dass ich so ehrlich war, hättest du mir alle 3 Männer geschenkt. Schau, ich bin doch nicht mehr die Jüngste, um 3 Männer zu versorgen!'
Also - bitte immer genau überlegen, ob frau nicht einen guten Grund für ihre Lügen hat ... schönes Wochenende (und das meine ich ehrlich)!
Wednesday, March 26. 2008
Streiche und Schoten ...
... haben wir wohl alle in unserer Jugend gemacht - wenn nicht sogar noch später und auch noch heute! Irgendwann wurden die Schuhbänder verknotet, natürlich nur die von männlichen Besuchern, die unheimlich wichtig waren und deren Erscheinen begleitet wurde vom mütterlichen 'benimm dich aber'-Zeigefinger ...
Nett war auch die Aufforderung, doch mal ein paar Scheibchen Brot dekorativ auf den Tisch zu bringen - Löwensenf hat sich einfach besser streichen lassen als die dumme Butter aus dem Kühlschrank ...
Auch noch gut erinnern kann ich mich an die nächtliche Klingelei in späteren Jahren und die beschwippsten Erklärungen an verschlafene Zeitgenossen, dass man das ja gar nicht war, sondern der freche Affe auf der linken Schulter ...
Irgendwie liegt doch in Streichen, sofern sie nicht boshaft oder bösartig sind, eine gewisse Unbeschwertheit und ein Übermut. Und das vermisse ich heute! Klar, nicht mir ist danach, etwas auszuhecken (manches Mal aber doch noch, nur heute nicht!). Nein, bei unserer Jugend - da fehlt mir einfach zunehmend die Leichtigkeit oder wie soll ich es ausdrücken?
Umso feiner fand ich dann den Ostermorgen ... weil ich mein Kind fand in der alten Unbefangenheit voll nichtsnutziger Ideen!
Wunderbar der von meiner Mutter nachts gedeckte Frühstückstisch voller Porzellanküken und Häschen und überstreut mit Zuckereierchen (die man vor lauter Zucker eh nur zum Dekorieren nehmen kann ...). Ich freute mich und kam so in die richtige Stimmung, auch mich feiertagsgerecht zu richten. In aller Ruhe - weil Kind versprach, das Frühstück komplett zu machen. Und sie machte es und rief: fertig, ich bin auch gleich angezogen und komme ... Fast zeitgleich kamen Mutter und ich ins Esszimmer, überholt von unserer laut maunzenden Katze Mausi Kratzdoll, die so gar nicht die irgendwie an ihr befestigten Hasenlöffelchen akzeptieren mochte (und sich ihrer auch recht rasch entledigte... nur die große rote Schleife musste sie länger ertragen!). Wir setzen uns an den Tisch und nahmen doch lachend die passend herausgesuchten Servietten mit Tannenzweigen ... Und dann erschien Madamchen in frühlingshaften weißen Hosen und gelbem Top - um Hals und Handgelenke rote Schleifen, an den Ohren goldene Christbaumkugeln und auf dem schwarzen Haar die Weihnachtsmütze ... 'ich dachte, ich mach mich mal für euch zum Ei ...'
Sunday, March 23. 2008
Frohe Ostern ...
... wünsche ich hier und an dieser Stelle!
Und das - schon wieder - in wilder Hoffnung, dass ich morgen in der Lage sein werde, meine Oster-mail zu versenden. Im Moment bin ich damit beschäftigt, den Laptop internet-tauglich zu stimmen. Immerhin - ins Netz komme ich schon!!!
Zwar habe ich gestern eine neue Tastatur incl. Maus für 19,95 Eurönchen als Osterei bekommen. Und wir haben uns gefreut und Anni hat sich direkt dran gemacht und ich hörte sie nach etlicher Zeit nur übelst schimpfen ... Also ab ins Arbeitszimmer, wo meine arme Maus vor lauter Wut heulte und maulte, dass es nun auch nicht mehr die alte Tastatur täte und es es wäre was mit dem ollen Kasten ...
Zimmer halb um- und mit dem Kabelsalat aufgeräumt, die Stecker wieder in den Server, eingeschaltet - und rummmmmmmmms ... was wie nun genau oder warum - ich weiß es nicht. Fakt ist, dass der PC es nun gar nicht mehr tut!
Nur gut, dass der eigentlich nur von Anni genutzt Laptop da ist. Komplett mit XP und so weiter, damit sie ihre Bilder bearbeiten und ihre DVDs schauen kann. Nun hat sie ihn ins Arbeitszimmer gestellt. Damit Mutter keinen Entzug nebst möglicher, für sie negativen Begleiterscheinungen durchleben muss ...
Und ich richte ihn mir nun ein, soweit ich kann. Und hoffe, dass es einem Fachmann möglich sein wird, zumindest die Daten des PCs zu retten. Die Steuererklärung war schon fast fertig ... und etliche Geschichten auch. Aber noch will ich mich da nicht aufregen, noch ist ja nicht das letzte Wörtchen gesprochen in der PC-Sache. Und darum gibt es jetzt einen geruhsamen Ostersonntag-Nachmittag und heute Abend kümmere ich mich um das mail-Programm (neiiiiiiiin, nicht hotmail ...), damit es doch noch Ostergrüße zum Montag geben kann.
Friday, March 21. 2008
Tastatur ...
... ist wirklich hinüber. Es ist ja o.k., dass sie kein Bier mag. Aber das sie meine liebevolle Reinigungsprozedur so mißachtet, nein, das ist wirklich nicht nett. Und deshalb wird sie morgen ersetzt! Weil ich nicht für ein paar Sätze Ewigkeiten aufwenden kann, will und überhaupt!
Als kleine Kostprobe ohne Korrektur:
Ichwillhierschreiben, aber diemistigeTastaturmagmichnichtmehr!Unddeshalbhörichauf1 Weilesmichkolossal ärgert11111



Kommentare
Thu, 03.05.2012 17:07
Liebe Ulrike! Endlich seit [...]
Wed, 02.05.2012 20:55
Danke lieber Wolfgang - es hat [...]
Mon, 30.04.2012 14:27
Ich denke heute ganz doll an [...]