Saturday, November 8. 2008
E i l m e l d u n g ! ! ! W i c h t i g ! ! !
Eben bei Lemmie gelesen: heute ist Weltputztag !!!
Auf, Mädels und Jungs, ab in die Supermärkte und eingekauft, was des rechten Putzerherzchen so begehrt. Denn so einfach nur mit Schmierseife, nee, das geht gar nicht! Also bitte, etwas für den Boden und da fein säuberlich unterschieden zwischen dem Mittelchen fürs Parkett oder den Kork oder die Fliesen oder das Laminat - Lesebrille also nicht vergessen und auch nicht die Putztücher für selbige ... -, dann was für die Kacheln. Und natürlich das Hygienespray zum Desinfizieren und das Putz-mich-endlich-Fensterzeugs und das antistatische Staubverteilungsspray und frische Silberputzlinge und die Milch für das Ceran-Kochfeld und .... okay, Ihr wißt es ja alle selber, dass Ihr gleich ca. 31 1/2 Fläschlein in das hinein stemmen werdet, was Ihr bis eben noch für so richtig sauber gehalten habt!
Und dann aber frisch ran ans Werk ... PC angeschmissen und das Textprogramm genutzt:
Werte Erfinder von Sonstwasfür-Welttagen! ... Den heutigen Weltputztag möchte ich doch nutzen, Ihnen zu empfehlen, Ihren Kalender mal ordentlich zu putzen. Ich bin dermaßen genervt von Welttagen die so unnütz sind wie Bierbäuche und Käsemaucken. Zudem verdecken Tage wie der heutige, dass es vielleicht ab und an doch mal einen Anlass geben könnte, den Sie getrost mit einem Welttag würdigen könnten. Mir persönlich würde ja ein Welttag der positiven Nachrichten gefallen. So wie Sie die Hersteller von Putzmitteln oder sonstwas ermutigen, ihre Produkt just an diesem Tag an die Frau oder an den Mann zu bringen, so könnten Sie doch zu dem von mir vorgeschlagenen Welttag sämtliche Regierungen daran erinnern, dass sie genau an diesem Tag 3 für das Volk auch nützliche Beschlüsse zu fassen ... Na, wie wäre es? ...
Nee, was für ein Blödsinn. Aber nun gehe ich mir mal die Nase putzen, denn so ganz ohne Würdigung kann ich den Tag denn doch nicht vergehen lassen!
Superkleber ....
... scheint es zu geben. Und ganz besonders gern nutzen sie Menschen mit festgefahrenen Meinungen. Und solche, die felsenfest davon überzeugt sind, dass ohne sie gar nichts mehr geht und sie darum auf ihren Stühlen ausharren müssen - koste es, was es wolle.
Oft findet man das in Familienbetrieben, wo der Patriarch zwar offiziell die Macht an Tochter oder Sohn mit großen Worten übergibt, um dann nur mal jeden Tag vorbei zu schneien, Entscheidungen des den Kinderschuhen längst entwachsenen Nachfolgers zu belächeln und zu korrigieren ...
Oft findet man das auch im täglichen Leben, wo immer wieder z. B. auf die Öl-Multis eingedroschen wird ob der unverschämten Abzockerei der Autofahrer und vergessen wird, auch mal ein paar Schläge Vater Staat auf die Nase zu geben, denn er könnte ja mit einem Betrag X pro Liter Kraftstoff zufrieden sein und müßte nicht von jeder Preiserhöhung prozentual profitieren ... Oder im Supermarkt, wo begierig die Sonderangebote 'heute 2 zum Preis von 1' gegriffen wird. Anstatt exakt die Waren zu boykottieren, weil auch am Sonderangebot Hersteller und Handel noch genug verdienen und dem Verbraucher damit nur zeigen, wie dumm er ist, ihre Waren zu jedem geforderten Preis zu konsumieren ... Oder bei der Wahl des Energietarifes, wo natürlich der billigste gewählt wird, um mit dem eingesparten Geld Kampagnen für Öko-Stromanlagen zu fordern anstatt direkt die existierenden, aber teureren Öko-Energietarife zu nutzen ...
Sehr oft findet man das im politischen Leben, wo so mancher Bürgermeister sein Dorf regiert wie ein kleiner König und die Dorfbewohner ihn schimpfend walten und schalten lassen, anstatt ihm persönlich mal gehörig die Meinung zu sagen ... Oder im Ministerpräsidentenamt, wo ein R. Koch bei der letzten Wahl nicht erkannt hat, dass er vom gemeinen Stimmvieh nicht länger geduldet wird und das ihn ordentlich abgewatscht hat, um ihm zu zeigen, dass auch er nicht auf Lebenszeit am Stuhle kleben kann ...
Also bitte: weg mit Superkleber ... jeder möge seine eigenen festgefahrenen Wege überdenken. Zum eigenen Wohle. Und der Herr Koch im besonderen zum Allgemeinwohl ...
Thursday, November 6. 2008
Wir haben auch 'ne
Kätzin
und Anni hat ihre Kamera ....
Somit kann ich beweisen, dass gestern hier bestes Wetter war und dass Abendrot der Schönwetterbot' ist ... denn auch heute scheint die Sonne fleissig - fast wie im Frühling!
Wednesday, November 5. 2008
es ist entschieden
Er tritt ein außerordentlich schweres Erbe an. Doch damit nicht genug. Er bekommt auch noch und nöcher Vorschußlorbeern, wird schon als quasi-Retter der Menschheit bejubelt. Nicht nur in der Nation jenseits des großen Teiches, die sich nun erhofft, dass der winzige Rest der Welt außerhalb der eigenen Bundesstaaten sie nun wieder ganz dolle lieb haben wird. Zu dem schweren Erbe also noch diese außerordentliche Bürde ...
Eines kann frau getrost vorweg nehmen: viel kaputt machen kann er nicht mehr, denn das hat George Double gründlichst besorgt. In zwei Amtsperioden hat er zerstört, was viele Präsidenten vor ihm in vielen Amtsperioden mühsam aufgebaut hatten ... Und nun soll ein fast junger Mann, getragen von den Massen, alles wieder richten. Klar, auch er wird Wahlversprechen brechen müssen. Denn wie soll er z. B. das so dringend benötigte Gesundheitswesen finanzieren, wo doch jeder Dollar in Kriege fließen muß, die eigentlich gar kein Mensch so richtig wollte. Natürlich keiner außer George Double und seinem Dad ...
Die nächsten Monate werden zeigen, ob strahlend gezeigte Zähne wirklich beißen können. An den richtigen Stellen. Und ob sich hinter der strahlenden Fassade wirklich ein Staatsmann mit Visionen verbirgt. Ich weiß es nicht!
Ganz sicher war er das wesentlich kleinere Übel. Und ich wünsche ihm und uns allen von Herzen, dass er als großer Präsident in die Geschichtsschreibung eingehen wird!
Tuesday, November 4. 2008
Männer - gäbe es sie nicht ...
... so sollten sie erfunden werden. Da wollen wir doch ganz ehrlich sein! Was wären wir ohne Männer? Verschwitzte bierkastenschleppende Frauen, die verzweifelt versuchen, die Bohrmaschine von der Stichsäge zu unterscheiden? Oder gar zarte elfengleiche Wesen, die im Walde sich redlich ernähren von Beerchen und Pilzlein, weil es außerhalb unseres Verstandes und unserer Kraft liegt, ein Haus zu konzipieren, ganz zu schweigen vom muskelaufbauenden Bauen? Nein, alles Quatsch! Weil es uns ohne sie ja nicht geben würde. Mit Eva war das ein anderes Ding. Da langte eine Rippe ... aber trotz eifrigster Bemühungen ist es den größten Wissenschaftlern bisher nicht gelungen, diese geniale Fortpflanzungsmethode zu entschlüsseln und so müssen sich denn Männlein und Weiblein schon zusammen tun, so sie denn für Nachwuchs sorgen wollen ...
Da hätten wir also schon einen zwingenden Grund für das Vorhandensein von Männern. Aber ... Mann ist ja nicht gleich Mann! So nach dem Motto 'gleiches Recht für alle', weil, wir wollen ja auch nicht 'Frau ist gleich Frau' sein! Ab und zu begegnet man ausgesprochenen Prachtexemplaren, die sich neben ihrem Beruf auch ihrer Familie widmen, die sogar mit ihren Kindern spielen. Das müssten eigentlich auch die sein, die so eine wunderbare Schulter ihr eigen nennen, an die frau so herrlichst ankuscheln kann. Und die mit ihrer Weitsicht und Fürsorge so manches Problem soooo klein werden lassen ... Ich meine halt eben genau die verläßlichen Partner, auf die frau so angewiesen ist und die wir genau darum so lieben. Und wenn frau ihnen nur ab und zu begegnet, dann mag das daran liegen, dass andere Frauen fixer waren oder aber daran, dass frau zuwenig geht und guckt ...
Ich bin fest überzeugt, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen wie etwa Alice (nee, nicht die vom Telefon) alle Frauen es sehr zu schätzen wissen, dass es Männer gibt. Und darum in ein Loblied auf unsere holde Männlichkeit einstimmen. Denn dieses Lied müssen wir heute laut schmettern. Damit es allerorten gehört werden kann - das sind wir ihnen zumindest schuldig, unseren Männern, am heutigen Weltmännertag ...
| Nur Frauen sollten über Männer urteilen. Männer wissen zu wenig voneinander. Das große Examen kann ihnen nur eine Frau abnehmen. |
| Carl Hagemann, Schriftsteller des 19.Jahrhunderts |



Kommentare
Thu, 03.05.2012 17:07
Liebe Ulrike! Endlich seit [...]
Wed, 02.05.2012 20:55
Danke lieber Wolfgang - es hat [...]
Mon, 30.04.2012 14:27
Ich denke heute ganz doll an [...]