Friday, December 24. 2010
Weihnachten
Jedesmal,
wenn zwei Menschen einander verzeihen,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr Verständnis zeigt für Euere Kinder,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr einem Menschen helft,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn ein Kind geboren wird,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Du versuchst, Deinem Leben
einen neuen Sinn zu geben,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr einander anseht
mit den Augen des Herzens,
mit einem Lächeln auf den Lippen,
ist Weihnachten.
Ich wünsche ein harmonisches Weihnachtsfest. Ich wünsche mir und dir von Herzen, dass die obigen wahren Worte aus Brasilien ihren Weg in alle Herzen nehmen - Frohe Weihnachten!
Ulrike
Thursday, July 1. 2010
soooooooo viel ...
... möchte ich machen, aber ich muss mich tatsächlich neu hier einfinden. So ist es mir nicht möglich, einfach den Link zu Vivis blog zu setzen. Dabei sind ihre Berichte aus uns so fremden Ländern immer sehr lesenswert und vor allem auch sehr sehenswert. Fotos, die keine Zeitung, kein Prospekt zeigt. Ich durfte in den letzten Jahren viel wirklich Interessantes sehen und auch lernen!
Dann mache natürlich auch ich mir Gedanken um den Fußball und bin auf Samstag gespannt. Wenn des die bundesdeutsche grandiose junge Elf nicht schafft gegen Maradonnas Kerlchen, dann hoffe ich nur, dass dann nicht auf sie eingedroschen wird! Sie haben bisher viel geschafft in dieser Formation und sie geben dem fußballbegeisterten Land doch Hoffnung auf mehr - wenn vielleicht auch erst in den nächsten Jahren!
Ob der neue Bundespräsident die Hoffnungen erfüllen wird? Ich weiß es nicht! Aber persönlich finde ich es gut, dass wir einen Bundespräsidenten haben, der das Pensionsalter noch nicht weit überschritten hat. Herrn Gauck und seine Verdienste in allen Ehren - er wäre sicherlich ein sehr guter Bundespräsident geworden - , aber er hat ein Alter, in dem er vielleicht doch besser als weiser Ratgeber und Mahner gehört werden sollte als mit einem umgebundenen Präsidentenmaulkorb mit seiner Meinung hinter den Berg halten zu müssen.
Die Behauptung des Herrn Gabriel, Frau Merkel hätte für diese Wahl mit den Linken paktiert, ist so etwas von daneben, passt aber doch zu dem Herrn, der auch mal auf Niedersachsens Thron saß und das nicht eben ruhmreich!
Dass die Linken dem neuen Bundespräsidenten auch den Applaus versagten, passt zu dem Demokratieunverständnis der Herrschaften ebenso wie das Nichtmitsingen unserer Nationalhymne. Aber wahrscheinlich haben sie in dem Zeitfenster, das vor 20 Jahren von mutigen Bürgern geschlossen wurde, so viel sich selbst beklatscht, dass ihnen noch heute die Hände davon weh tun.
Wirklich betroffen war ich von einer Kleinigkeit: im ersten öffentlich-rechtlichen Programm durfte ein Leierkastenmann sein eigens für diesen Tag getextetes Lied vortragen. Die Textzeile "wir sind alle Hitlers Kinder ..." - nein, und nochmals ein großes und fettes NEIN! Wir haben bewiesen und beweisen täglich aufs Neue, dass wir es eben nicht mehr sind! Ich will diese Asche nicht mehr ewig auf meinen Kopf gerieselt bekommen - so langsam bekomme ich nämlich Kopfschmerzen vom ewigen Schütteln!
Wednesday, June 16. 2010
Die Konstanz ...
... sollen sie halten, unsere Fußballer. Will frau zumindest dem heutigen tollen Interview der bildhaften Zeitung mit unserem Bundestrainer glauben. So sei es frau doch gestattet, sich mal kräftigst zu wundern! Klar, die Weltmeisterschaft findet in einem Land statt, dessen Präsident 4 Ehefrauen sein eigen nennt. Steht diesem blaublütigen Stammeshäuptling nach seiner Tradition zu und ist für frau ok. Aber müssen darum all unserer Fußballer sich nun deshalb an einer einzigen Konstanz festhalten? Mal abgesehen davon, dass frau's üble Fantasie hier Kreise zieht: wäre es zu dieser Art Festhalten nicht besser, man würde die eigenen Spielerfrauen einfliegen?
Bei den Überlegungen habe ich mal schlichtweg vorausgesetzt, dass einfach ein e vergessen wurde und es Konstanze heißen sollte. Denn noch irriger wird ja die Aussage, wenn der Bundestrainer von seinen Balltretern verlangt, dass sie die hübsche Stadt am Bodensee halten sollen! Eine Stadt halten kann man im Falle eines Angriffes. Aber davon hat frau noch nichts gehört, dass da irgendjemand gesagt hat: ich stürme Konstanz. Gut, wenn es ein einziger Stürmer wäre, dann könnten die 11 Kerle da als Abwehrspieler wohl was halten. Gäbe vielleicht doch Sinn?
Insgeheim beschleicht mich jedoch der Verdacht, dass der Herr Bundestrainer gesagt hat, dass die Spieler die contenance halten sollten und der fleissige Reporter nicht wußte, dass das ein schon recht eingedeutschtes französisches Wort ist mit dem Sinn von Haltung, Ruhe bewahren. Und er darum den Spielern die Konstanz zum Fraße vorwerfen wollte ...
Denn eins ist sicher: die Wortschöpfungen dieses Massenblattes sind oft an der Grenze zum schwachsinnigen Blödsinn. Genau wie die Frage: Brauchen wir Ballack noch? Aber die passt wenigstens noch zu heutigen Selbstverständnis unserer oft nur sogenannten Journalisten. Krisen und Probleme werden herbei geschrieben, alles wird hinterfragt von den Damen und Herren dieser Zunft und hinein getragen in das Land. Und so lange wiederholt, bis Krisen und Probleme auch wirklich da sind.
Exakt so haben sie es mit unserem Ex-Bundespräsidenten gemacht - aus dem Zusammenhang gerissen, wurde aus einer unglücklichen Formulierung eine Lawine. Weil er es als entwürdigend fand, hier sich zu rechtfertigen, sich beschimpfen und kritisieren zu lassen, trat er zurück. Abgesehen davon, dass es vollkommen nervend ist, dass nun alle Kommentatoren nach den wirklich wahren Gründen suchen (sie finden sie ohnehin nicht, weil sie klare aufrechte Haltungen nie akzeptieren werden und bei sich selber ohnehin nicht suchen), haben sie ja nun mit dem 30. Juni einen Bolzplatz der besonderen Art für ihre Vermutungen, Mutmassungen und ihr Krisengerede vom 'was wäre wenn und wieso gerade darum?'
Deutschland ist ein Land in einer schwierigen Lage, das in einer Welt eingebettet ist mit lauter Ländern in schwierigen Lagen. Alle Regierungen versuchen, zu retten - obwohl wohl schon sehr viele wissen, dass insgesamt kaum was zu retten sein wird und ein Quasi-Neuanfang die wohl wirklich einzige Lösung darstellen könnte. Kurz - ein generelles Umdenken muss her - aber da schweife ich jetzt ab!
Eigentlich möchte ich wetten, wer das nächste 'totzukommunizierende' Opfer eigentlich ist. Ballack? Merkel? Westerwelle? Guttenberg? Oder haben die werten Journalisten noch andere in ihren Zauberhüten? Warten wir es ab und schauen zu, wie nun unsere Fußballer das Ding mit ihrer Konstanz bewältigen werden!
Sunday, April 5. 2009
kaputt?
Eine alte Frau besaß 2 Schüsseln - eine wunderschöne und eine alte, oft gebrauchte, die bereits einen Sprung hatte. Mit beiden Schüsseln ging die Alte jeden Morgen an den nahen Bach und holte frisches Wasser für den Tag. Die heile Schüssel lieferte fast den gesamten Tagesbedarf an notwendigem Wasser, während aus der alten Schüssel während des Transportes fast die Hälfte auslief.
Nach einigen Monaten sprach die Schüssel mit dem Sprung: lass mich doch hier. Ich schäme mich so, dass es mir nicht gelingt, das ganze frisch geschöpfte Wasser heim zu bringen ...
Die alte Frau lächelte ihre alte Schüssel an und sagte: hast du nicht gesehen, welch wunderschöne Blumen am Wegesrand wachsen, genau auf der Seite, auf der ich dich immer heim trage? Dort habe ich Blumensaat in die Erde getan und du hast sie jeden Tag mit Wasser versorgt, so dass nun dort die wunderschönsten Blumen stehen, von denen ich jeden Tag einige zu uns ins Haus holen kann, wo sie uns soviel Freude bringen ...
Ist es nun das stets neue, vermeintlich gute Geschirr oder das alte gebrauchte, das uns hilft, kleine und große Freuden zu haben? Und - ist es nur das Geschirr oder trifft diese Geschichte womöglich auch auf andere Lebensbereiche zu? Ich meine, diese kleine Erzählung erinnert uns sogar daran, dass der Gebrauch auch 'alter' Vorstellungen und Lebensgewohnheiten unser Leben wieder lebenswerter machen könnte ...
Einen schönen Sonntag!
Sunday, February 1. 2009
und der Baum bittet auch Dich
Das Gebet des Baumes
Mensch, hör mir zu…
In den kalten Nächten vom November an, bin ich die Hitze, die deine Räume heizt.
Ich bin selbst zerstört, damit ich dich wärmen kann.
Ich bin der erfrischende Schatten unter der heißen Sonne.
Ich bin das Gerüst und deines Hauses und das Dach nicht nur deiner Unterstände.
Ich bin das Brett deiner Tafel und der Stuhl, auf dem du dich ausruhen kannst.
Ich bin das Gewölbe deiner Kirchen und deiner Kathedralen.
Ich bin das Bett, in dem du schläfst - nach einem Tag voller Arbeit.
Ich bin das lebende Material, das die Harmonie deines Geigenklanges und die harmonischen Töne deiner Flöte schafft.
Ich bin das Holz, mit dem du deine Schiffe baust.
Ich bin der Ärmel deiner Sichel, der Schuh deines Schlittens und der Zaun deiner Weide.
Ich bin der Kasten deiner Güter, die Backrolle, die deinen Teig bearbeitet, und der Kochlöffel, der deine Suppe rührt.
Ich bin die Wiege deines Kindes und ich werde dein Sarg sein, wenn du diese Welt verlassen wirst.
Mensch, ich bin dein Freund.
Warum dann bist du so grausam zu mir?
Warum zerstörst du mich?
Du müsstest mich schützen, da dein eigenes Leben so eng mit meinem verbunden ist…
Ich hatte es versprochen - und auch ohne die pps meine ich, dass diese Worte nachdenkenswert sind - wer immer sie auch geschrieben hat im Namen unseres Freundes, des Baums ...



Kommentare
Thu, 02.02.2012 17:48
Das ist sicher eine sehr gute [...]
Sun, 15.01.2012 06:22
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Sun, 15.01.2012 04:31
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