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    <title>Frage nicht was morgen sein wird.</title>
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    <description>Gedanken von Ulrike</description>
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<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:12:25 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Frage nicht was morgen sein wird. - Gedanken von Ulrike</title>
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    <title>Warum eigentlich nicht mal einen dicken Schlussstrich?</title>
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            <category>gespottet und gelächelt ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    Und zwar einen ganz dicken unter alles, was mal war. Wäre doch nicht schlecht. Jeder startet da, wo er gerade steht, sitzt oder liegt. Fast jeder. Denn die Leute, die zum Beispiel in Gefängnissen sitzen, müssen ja erst noch mit Wohnraum und Arbeit - naja, Arbeit vielleicht nicht - versorgt werden. Aber dann geht es los. Was kümmert es noch, was gestern war. Wohnungseinrichtung auf Pump gekauft? Kein Problem, Schulden werden nicht ins neue Leben übernommen (die Sparkonten allerdings schon!). Hast du gestern ein Versprechen gegeben? Vergiss es - wen interessiert das heute noch? Keinen, weil ja die Stunde Null war. Oh wie schön kann Leben sein! Ab in das Einkaufszentrum und einen niegelnagelneuen digitalen Fernseher gekauft!&lt;br /&gt;Verflucht, keiner da. Das soll ja wohl ein Witz sein, dass die Firma Guckmalschön keine neuen Geräte mehr produzieren kann, weil sie kein Geld mehr hat. Angeblich ist der Schuldenerlass Schuld dran, dass die Kassen leer sind. Altes Geld kommt nicht mehr rein, viel neues Geld haben nur wenige. Und die horten das auf den Bahamas oder im Bermuda-Dreieck und kaufen sich dort eine neue Strohhütte nach der anderen. Für wenige Muscheln, die dort jetzt das Geld ersetzen und wie Sand am Meer zu finden sind.&lt;br /&gt;Nun gut, der alte Fernseher tut es ja auch noch zur Not ein paar Tage. Nur bleibt die Flimmerkiste dunkel. Warum weiß keiner, weil es keine Nachrichten gibt. Aber es wird gemunkelt, dass die Sender kein Geld mehr haben und sich weder Reporter noch Sprecher noch sonst was leisten können. Aber irgendwie ist das auch egal, weil eh kein Strom mehr aus der Steckdose kommt. Da haben die unverantwortlichen Energieleute in der Vergangenheit wie wild produziert und überall hin geliefert. Warum haben die eigentlich nicht auf Vorkasse bestanden? Jetzt haben wir alle es dunkel, weil kein Geld mehr für die neue Produktion da ist. Windkrafträder laufen zwar noch hier und da, aber deren Inhaber geben ihren Strom auch nicht mehr an die Energieriesen, weil die eben nicht zahlen können.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wasser kommt als Drecksbrühe aus dem Hahn, weil die Klärwerke ihren Geist aufgegeben haben. Der Bauer hortet seine Ernte zum Eigenbedarf und so weiter ... gut, nicht? Chaos, die Welt kommt zu dir? Sicherlich wäre es nicht schlecht, mal einiges nicht zu bekommen. Damit wir endlich schätzen lernen, was wir haben. Und zum Beispiel endlich aufhören, Lebensmittel leichtfertig zu entsorgen. Aber so weit wird es nicht kommen, weil ja uns in unserem unmittelbaren Nachbarland künftig vorgemacht werden soll, wie man aus Schulden bessere Schulden machen kann, indem Schulden ausgegeben werden. Nicht verstanden? Ich auch nicht, aber wir werden es schon sehen, wie der Herr Hollerdieboller oder so ähnlich es machen wird. Denn Wahlversprechen müssen ja wohl eingelöst werden. Oder nicht? Ich meine, man kann sie auch schön zerreden und den Leuten klar machen, was man erreicht hat, weil man sie nicht eingelöst hat. Da ist im Moment eine Dame hier in NRW ganz toll drin. Kann frau viel von lernen! Doch am besten gefällt mir die Auffassung im Land mit der hohen Geschichte und den vielen Tempeln: keine Schulden mehr, komplettes Löschen alter Zusagen und keine Einnahmen mehr aus der Rieseneinnahmequelle Tourismus (weil Flugzeuge ja nicht mehr kommen können, denn die haben ja kein Geld für Kerosin, s.o.). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf ins Bermuda-Dreieck: dort im Moment verschollen zu sein, muss das Paradies auf Erden sein!&lt;/p&gt;&lt;font color=&quot;#FF0099&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Heute ist alles Politik und hängt mit ihr zusammen, von dem Leder an &lt;br /&gt;
unserer Schuhsohle bis zum obersten Ziegel am Dache; und der Rauch, der &lt;br /&gt;
aus dem Schornstein steigt, ist Politik und hängt in verfänglichen &lt;br /&gt;
Wolken über Hütten und Palästen, treibt hin und her über Städten und &lt;br /&gt;
Dörfern. &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Gottfried Keller&lt;/font&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;  
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    <pubDate>Mon, 07 May 2012 10:12:25 +0200</pubDate>
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    <title>Bonn aus neuer Sicht ...</title>
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            <category>gefreut ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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     Die als provinziell geltende provisorische Hauptstadt der alten Bundesrepublik war eigentlich kaum eine Reise wert. Wer dorthin fuhr, hatte etwas zu erledigen. Und war dann wohl auch schnell wieder weg. Vielleicht war das damals richtig. Ich weiß es nicht, weil auch ich nur einige kurze Male dort war - wenn mein Vater auf die Hardthöhe (auch heute noch Sitz des Bundesverteidigungsministers) musste. Ich fuhr damals gern mit. Weil ich eine Hutfetischistin war (und bin) und beim ersten Besuch ein sagenhaft tolles Hutgeschäft dort entdeckt hatte ^^&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Nun waren wir am Montag zum dritten Mal dort - und setzten unsere Erkundungen fort. Eine kleine Liste von &#039;da müssen wir unbedingt hin&#039; haben wir schon. Und wir wissen schon, wo wir wieder hin wollen. Nämlich mitten hinein in dieses pulsierende Leben einer zwar alten, aber sehr modernen Stadt! Vielleicht ist es gerade dieser gekonnte Mix aus historischen Gebäuden und sich harmonisch einfügenden Neubauten, der mir so gefällt. Wobei das nicht so gravierend wäre, wenn da nicht auch diese Geschäftsvielfalt wäre. Klar sorgt sich hier auch H und M um die modische Jugend und die Burgerbulette gibt es auch. Aber alles in einem feinen Mix mit privaten Einzelhandelsgeschäften. Sogar eine große freie Buchhandlung gibt es und ein tolles Teegeschäft (gehört zwar auch zu einer Kette, aber einer guten ohne Discountwillen). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem befreienden Termin in der Uni-Klinik fuhren wir also in die Innenstadt - auf einen Kaffee im Sonnenschein und einen kleinen Bummel durch buntes und hier so vermisstes städtisches Treiben. Unsere absolute Wunschvorstellung, den Besuch der Romy Schneider-Ausstellung hatten wir schon dank inet am Sonntag begraben: das Museum öffnet montags nicht ... Am Markt angekommen, fanden wir uns auf einem Handwerkermarkt, mittelalterlich angehaucht, wieder. Wunderschöne Sachen gab es: Glückwunschkarten aus Holz, richtiges Kinderholzspielzeug, Silberschmuck und vieles, vieles, was einfach nur gefiel. Eine Straße weiter fanden wir ein Café mit Tischen unter großen Bäumen. Das war es! Wir setzten uns und beobachteten. Irgendwann kamen wir auch auf die Menschen in Bonn zu sprechen. Abgesehen davon, dass sehr viele in der Stadt unterwegs sind: sie reden miteinander! Sie schauen dir in die Augen im Vorübergehen, sie lächeln ... Weder in diesem kleinen stadtähnlichen Gebilde kurz vor Aachen noch in Aachen selbst ist mir das aufgefallen. Hier hasten wenige Menschen durch überdimensionierte leere Fußgängerzonen, in Aachen wird man überrannt von hektischen Einwohnern und lauten Touristen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kurz und gut: ich habe mich in Bonn &#039;verliebt&#039; - nicht nur, weil sogar noch das Hutgeschäft von damals existiert ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Thu, 03 May 2012 22:52:51 +0200</pubDate>
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    <title>Bonn ...</title>
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            <category>Annis Gesundheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    ... war toll !!! Es musste wohl so sein, dass ausgerechnet jetzt die Probleme auftraten und die Gelbfärbung von Annis Haut und Augen doch leichte Panik und große Ängste ausbrechen hat lassen. Inzwischen habe ich mich über den Herrn Professor schlau gemacht und mag jetzt einfach sagen, dass wir wohl das große Glück haben, nun bei einem international anerkannten Leberspezialisten zu sein. Aber damit nicht genug - er ist auch ein Mensch !!! &lt;br /&gt;Ich hatte ja den Termin am Donnerstag auf Annis Wunsch absagen müssen, weil ein Nachschreiben der letzten Abi-Klausur aus Krankheitsgründen nicht möglich war (keine Ahnung, ob das stimmt ...). Nun denn, am Montag waren wir pünktlich da und scheiterten erst mal wieder an Frau &amp;quot;Wichtig&amp;quot; in der Anmeldung. Ich bin inzwischen fest überzeugt, dass sie überzeugt ist, dass das Uni-Klinikum Bonn im Morast versinken würde, wäre sie nicht da ... Menschen dieser Art gehe ich gern aus dem Weg, was hier ja nun mal nicht geht. Aber wir schafften es! Es blieb die Befürchtung, dass durch ihre Wichtigkeit und ihre Spekulationen, was der Professor gleich machen würde, ein Notfall eingeliefert würde und so weiter ... denn der Professor suchte uns bereits ! Als ich sie darauf aufmerksam machte, hörte sie es auch auf dem Flur ^^&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Dann kamen wir in ein kleines, etwas chaotisch wirkendes Sprechzimmer zu einem Menschen, der sich nicht mit seinem PC beschäftigte, sondern mit Anni ! Und mittendrin die Frage: wie ist denn die Abi-Klausur gelaufen? Und an mich: warum steht hier &amp;quot;Verdacht auf Morbus Wilson? Warum ist die Diagnose nicht gesichert?&amp;quot; &amp;quot;hmmm, tja, ich war bis zu unserem ersten Besuch bei ihrem Kollegen der Ansicht, es sei gesichert. Keine Ahnung ...&amp;quot; Er las sich den Bericht der Uni-Klinik Aachen durch - und meinte, das wohl eher der geschätzte Kollege keine Ahnung hätte, da das Ergebnis der Leberbiopsie eindeutig sei - dass die Genuntersuchung keine Einordnung in die bekannten Mutationen erbracht hatte, sei kein Wunder und bei bisher an die 1000 bekannten Mutationen sei es durchaus denkbar, dass Anni eine eigene Mutation hätte ... Also: Morbus Wilson-Diagnose gesichert und Aufatmen, weil die Ungewissheit wie weggeblasen schien !&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die häufigen Erkrankungen und die Müdigkeit und der relativ instabile Gemeinzustand? &amp;quot;Ist doch laut ihrem Kollegen Sache des Hausarztes ...&amp;quot; &amp;quot;Auch hier irrt der Kollege ...&amp;quot; Nächstes Aufatmen - und genaueste Befragung von Anni und ganz klar &amp;quot;Nebenwirkungen des Penicillamins (Mutter, dein Bauchgefühl hat doch recht !) - also Wechsel hin zu Trientine &amp;quot;Beginnen WIR den Kampf darum?&amp;quot; Meine Antwort konnte nur &amp;quot;ja&amp;quot; lauten ... und dann seine Erläuterungen: in der Regel wird das Mittel von den Krankenkassen drei- bis viermal abgelehnt und dann kurz vor Prozessbeginn &amp;quot;knicken die ein&amp;quot; ... Hintergrund: Trientine ist ein im angelsächsischen Raum eingesetztes Mittel mit deutlich weniger Nebenwirkungen, das aber in Deutschland nicht zugelassen ist. Bisher sagten die Ärzte, dass das Zulassungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei, der Professor sagte: &amp;quot;der Herstellerfirma sind die Zulassungskosten in Deutschland zu hoch bei den wenigen Erkrankten ...&amp;quot; Ich glaube ihm !&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Wie sehr man mit Morbus Wilson hadert, zeigte auch der kleine Vortrag zum eigenmächtigen Absetzen des Penicillamins. Die Todesrate liegt hier innerhalb von 2 Jahren bei 100 %  - weil das Mittel vermutlich nicht so wirkt wie bisher gedacht. Es bindet wohl das Kupfer nicht komplett und bringt es zur Ausscheidung, sondern es scheint auch eine Einlagerung in &amp;quot;nicht genutzten&amp;quot; Leberteilen zu geben. Wird es dann abgesetzt, werden diese Einlagerungen komplett frei gesetzt und führen zu Leberschädigungen, die auch deren Umfeld betreffen, so dass auch eine Transplantation dann nicht mehr helfen kann ... Also seine Frage an Anni: hast du da vor einer Woche mal ein paar Tage die Einnahme wirklich nicht vergessen? Nein ! Mein Hinweis, dass sie bei der Einstellung auf das nach Körpergewicht dosierte Penicillamin ca. 10 kg zugenommen habe, brachte einen Aha-Effekt. Trotzdem keine Erhöhung, weil dann die angestrebte Umstellung auf Trientine noch schwieriger werden würde. Ich glaube ihm. Und gerate bei der nächsten Gelbfärbung nicht in Panik. Weil mein Bauchgefühl mir sagt, dass mein Kind jetzt in den richtigen ärztlichen Händen ist - und auch dort bleiben wird, weil &amp;quot;Sie sind jetzt meine Patienten ...&amp;quot; Nächster Termin im Juli ... engmaschiger, um die Nebenwirkungen besser zu beobachten ! Gefällt mir ... beruhigt mich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir hatten einen wunderbar entspannten Nachmittag in dem bezaubernden Städtchen Bonn ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Wed, 02 May 2012 20:10:09 +0200</pubDate>
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    <title>Chatten ...</title>
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            <category>geärgert ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    ... beginne ich zu hassen!&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Kaum online, schon wird frau angeschrieben. Unter dem Deckmantel &#039;wie geht es dir?&#039; werden dann die eigenen Probleme dargelegt, ohne jede Rücksicht, was der Ansprechpartner eigentlich selbst gerade online will. Ich habe skype daher schon vor längerer Zeit deaktiviert und öffne nur noch, wenn ich selbst etwas möchte. Gleiches werde ich jetzt mit dem chat von facebook machen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zugegeben, ich bin im Moment kein geduldiger Zuhörer und bin oft am PC, einfach um mich abzulenken. Aber bitte nicht mit den Problemen fremder Leute. Ja, ich bin Personalrechtlerin - aber berechtigt das, eigentlich wildfremde Menschen, mich auszuquetschen? Anwälte kösten Geld - aber im chat kann man ja mal eben problemlos Ulrike fragen? Marketingkonzepte muss man auch woanders für viel Geld erwerben und ich habe keine Lust, zu jeder noch so kleinkindhaften Geschäftsidee meinen Senf dazu zugeben! Hätte ich DIE Geschäftsidee - oh, was ginge es mir gut ^^&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann noch die menschlichen Probleme! Oft sehr traurig und klar habe ich meine positive Grundeinstellung weiterhin. Aber ich habe momentan nicht die Kraft, drei oder vier eigentlich liebe Menschen aufzurichten. Zumal alle wissen, dass ich selbst momentan wieder von Angst beherrscht werde - von der Angst vor Morbus Wilson. Unvermutet hat die Krankheit wieder ihre widerlichen Finger ausgestreckt nach meiner Anni und wir müssen morgen vollkommen außerplanmäßig in die Uniklinik Bonn. Da war Anfang der Woche diese leichte Gelbfärbung im Auge und auch die Haut fing an, gelblich zu schimmern. Direkt am nächsten Tag sollten wir unbedingt kommen. Auf eigenes Risiko ist es auf morgen verschoben - das Abi wäre sonst gelaufen gewesen, da die letzte schriftliche Abi-Klausur anstand und Anni die unbedingt schreiben wollte (was ich auch verstehen kann). Und vor diesem Hintergrund soll ich noch die Kraft haben, anderen Mut zuzusprechen? Ich mag nicht mehr! Weil mir auch keiner zuhört. Ich will ja nicht klagen, aber ich will mich ablenken - mit small talks und auch mal mit Gesprächen über dies und das. Zum Glück gibt es aber auch solche Menschen im chat - da kann frau über Bücher, Weltanschauungen und den ganzen Rest der Welt reden. Und auch stänkern und auch mal unsinnig sein. Das mag ich. Gibt es denn nicht gerade in persönlichen etwas schiefen Lagen sehr wichtige Themen??? Doch - es muss doch zu ergründen sein, warum Pinguine keine Pudelmützen tragen! Auch die Bedeutung von Granny Smith in der ersten Voreiszeit ist so manche Diskussion wert. Finde ich! ^^&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im inet ist es eigentlich fast wie im richtigen Leben - etwas Rücksichtnahme auf andere Menschen schadet weder hier noch dort ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Sun, 29 Apr 2012 12:11:51 +0200</pubDate>
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    <title>Empörung ...</title>
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            <category>politisiert ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;br /&gt;
... an allen Orten über unseren Nobelpreisträgerschriftstellermitmenschen Grass. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,825744,00.html&quot;&gt;Sein neuestes Werk&lt;/a&gt; gibt Anlass zu Kritik von (fast) jeder Seite. Wie so vieles andere verstehe ich das nicht so ganz. Weil ich ganz einfach der Meinung bin, dass trotz der nie gutzumachenden Gräueltaten einer Generation des deutschen Volkes (der allerdings Grass noch fast angehört) es Zeit wird, das sich Israel in die ganz normale Welt einordnet. Und dazu gehört für mich halt auch, dass auch dieses Land seinen Umgang mit dem unglückseligen Atom kontrollieren lassen muss. Ungeachtet der fatalen Situation, dass die Nachbarstaaten und ganz besonders der Iran diesem kleinen, tapferen Land immensen Schaden zufügen wollen und auch schon tun. Gerade deshalb aber sollte es sich doch in eine Staatengemeinschaft einfügen und nicht stets und überall auf Sonderrechten bestehen. &lt;br /&gt;Und man sollte endlich aufhören, Israel und Juden gleichzusetzen. Überall auf der Welt leben Juden. Das ist gut. Weil für mich ein Jude einer bestimmten Religion angehört und nicht einem bestimmten Land. Aus dieser - vielleicht sogar falschen - Sichtweise ergibt sich für mich, dass Israel ein Staat ist, dessen Bewohner in der Überzahl dem jüdischen Glauben angehören. So wie halt in Deutschland der christliche, in Großbritannien der angelikanische, in Russland der orthodoxe und im Iran der islamische Glaube vorherrschend ist. Ich hatte bei anderer Gelegenheit schon mal geschrieben, dass ich für eine strikte Trennung von Staat und Kirche bin. Warum soll ich diesen Gedanken bei einem anderen Land als meinem Land aufgeben? Zumal sich diese Einstellung noch verfestigt hat, seit die katholische Kirche als Kinderschänder verurteilte Priester weiter beschäftigt - anstatt sie im finstersten Kloster weg zuschließen (geschiedene Mitarbeiter werden aber nicht weiter beschäftigt ...).&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Fakt für mich ist, dass das relativ junge Land Israel irgendwie befriedet werden muss, damit seine Einwohner, egal welchen Glaubens, auch friedlich dort leben können! Gleiches gilt allerdings auch für Palästina!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herr Grass hat sich weit aus dem Fenster gelehnt. Zu weit, weil er ein Deutscher ist? Wäre die Empörung auch so groß, hätte z. B. ein H. Mankell ähnliches geschrieben? (schlechtes Beispiel, ist ja kein Nobelpreisträger der Herr Mankell ...) Ich wünsche mir in der ganzen Sache eine sachlichere Diskussion anstatt der hohlen Phrasen vom Antisemitismus. So wie unsere Regierung stets und ständig kritisiert wird oder die englische oder irgendeine andere, so muss sich dies auch die israelische wohl gefallen lassen. Wenn nicht, dann wird leider nie eine Normalität in den Beziehungen zu anderen Staaten, gleich welcher Coleur, eintreten können. Was ich sehr, sehr schlimm finden würde ...&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Fri, 06 Apr 2012 12:20:26 +0200</pubDate>
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    <title>Im Fluge ...</title>
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;p&gt;... vergehen Tage, Wochen und sogar Monate. Der Januar ist schon &lt;br /&gt;
vorbei? Ehrlich? Was, sogar der Februar? Nicht möglich! Doch!!! Im &lt;br /&gt;
Eilschritt nähert sich sogar schon das Ende des Märzes - allerdings &lt;br /&gt;
nicht ohne uns vorher noch den Tag der unsinnigen Uhrenverstellerei zu &lt;br /&gt;
bescheren. Aber darüber muss ich mich ja nicht jedes halbe Jahr hier aufregen ... &lt;br /&gt;Auch hatte ich beschlossen, mich hier nicht über die Wulff-Jagd auszulassen und darum lieber geschwiegen. Jetzt wollen wir mal warten, auf wen die nächste Jagd eröffnet wird. Irgendwie hab ich das Schlagzeilen-Gefühl, dass die sich als  hochgeliebt und unentbehrlich haltende Christiane N. im Kreis der möglichen Kandidaten sitzt. Das Karussell dreht sich ganz sicher schon ... Angehalten hat es für die Fernsehwetten bei dem Herrn Lanz. Ich bin gespannt - und kann mir vorstellen, dass die Sendungen ganz anders werden. Warten wir ab (müssen wir ja, was sonst?). &lt;br /&gt;Angehalten hat es aber auch für das Bundespräsialamt - Herr Gauck ist nun doch eingezogen. Gut!!! Wobei doch auffällt, was für ein unmoralisches Volk wir geworden sind. Da bekleidet jetzt ein Mann mit weisen 72 Jahren das höchste Staatsamt. An seiner Seite eine 20 Jahre jüngere (!!!) sympathische Dame. Aaaaber er ist nicht mit ihr verheiratet, sondern mit einer ganz anderen. Und das als evangelischer Pastor .... oje oje! Lustig die ersten Aufforderungen mancher Orts, die Verhältnisse nun zu bereinigen - gute Antwort von der neuen ersten Dame: für uns alle ist alles so in Ordnung und geregelt! Hat mir gefallen. Weil es uns nämlich wirklich nichts angeht - solange die Betroffenen nicht zu öffentlichen Schlammschlachten neigen (hier schließt sich ein willkürlicher Kreis zu Chr. N.). &lt;br /&gt;Das private Karussel nimmt an Fahrt auf - das Abitur steht vor der Tür und die Welt schlägt Purzelbäume. Nach zig Jahren ist nicht mehr Jura das Wunschziel, sondern ganz einfach die Welt ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 12:26:59 +0100</pubDate>
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    <title>Red carpet ...</title>
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über den sind sie gestern marschiert: die Promis zum Wiener Opernball. Wo in und an anderen Orten rote Teppiche für diese ach so hochgestellten Leutchen ausgerollt werden, da musste es in Wien der red carpet sein. Aber immerhin wurde den Damen in die Handtäschchen geschaut und nicht in die hand bags. Da waren auch Lippenstifte drin und keine lip sticks. Wie beruhigend! Ebenso beruhigend, dass das halbe Ballett der Wiener unter- und miteinander verbandelt ist. Nur ganz ehrlich: interessiert mich absolut nicht, wer mit wem verheiratet ist. Und schon gar nicht, wenn da 2 Männer laufend quaken, während schönste Musik- und Tanzdarbietungen zu sehen sind. Aber halt beruhigend, dass man miteinander verheiratet ist und nicht married oder so ^^&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nee, was soll das? Selbst in Nachrichtensendungen landen inzwischen Menschen auf Airports. Kann es sein, dass irgendwo ein Wettbewerb ausgeschrieben wurde nach dem Motto &#039;wer bringt die meisten englischen Wörter in seiner Sendung unter?&#039; Ich muss da etwas verpasst haben. Da kann ich mein brain noch so anstrengen - es fällt mir dazu nichts ein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch nicht zu dem Geschehen auf dem Frankfurter Flughafen. Eine kleine Gruppe will mehr Geld (wer will das nicht???). Forderungen stehen da im Raum, die einzelnen bis zu 76 % mehr Gehalt auf die Konten spülen sollen. Selbst der eigene Betriebsrat spricht da von indiskutablen Forderungen! Doch was schert das die zuständigen Gewerkschaften, was die 200 streikenden bodenständigen Flugzeugparkplatzeinweiser? Eins ist sicher: sie haben zu spät gestreikt und konnten so durch ausgefallene Flüge nach Wien keinen Menschen daran hindern, dort über den red carpet zu walken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:32:56 +0100</pubDate>
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    <title>Über den PC-Rand geschaut ...</title>
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            <category>personifiziert ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Der Schreibtisch und damit zwangsläufig der Lap stehen so, dass ich die Straße voll im Blick habe. Und ganz zwangsläufig aufschaue, wenn sich da etwas bewegt. Eigentlich habe ich so keinen Grund, oft aufzuschauen - weil es eine ruhige Straße ist in einem ruhigen Wohngebiet, 5 Minuten vom Zentrum dieses rheinisch-stadtähnlichen Gebildes entfernt. Und weil es eh keinen Menschen in diesen Mittelpunkt des selbsternannten Einkaufsstädtchens zieht (bekanntlich liegen in Einkaufsstädten die Einkaufszentren möglichst außerhalb, damit auch alle nur mit dem Auto hinkommen zu den deutschlandweit standardisierten Supergeschäften ...), ist diese Straße schon sehr ruhig und nur am Sonntag gegen 10 Uhr recht stark begangen. Und dann nochmal, wenn der Gottesdienst beendet ist ... &lt;br /&gt;Aber im Moment ist es interessant. Weil ein Haus saniert wird. Saniert? Ich bin überzeugt, dass die Abrissbirne diesem alten hochherrschaftlichen Haus besser getan hätte. Jahrelanger Leerstand hatte deutlichste Spuren hinterlassen. Der Zustand des nicht allzu großen Grundstückes hat erahnen lassen, welche vierpfotigen Geschöpfe dort nachts leere Räume zu ausgiebigen Partys nutzten. Nun denn. Vorbei! Die neue Drainage liegt und neue Eingänge entstanden und neue Fensterlöcher, die auch schon mal direkt wieder geschlossen wurden. Damit neue entstehen konnten - knapp einen halben Meter daneben. Frau wunderte sich oft! Jetzt ist das Dach dran. Und die alten ausgebauten Dachfenster wurden in der letzten Woche abgetragen. Seit gestern werden Gauben gesetzt. Gauben auf ein klassisches Jugenstil-Haus ... Es geht mir ja wirklich nichts an! Aber ich habe im Berufsleben oft mit Häusern, deren Bau und auch mit Sanierungen zu tun gehabt und kenne die Preise. Und wenn ein altes Haus stilgerecht saniert wird, dann freue ich mich. Aber wenn es dermaßen bis zur Unkenntlichkeit umgebaut wird, dann frage ich mich wirklich, warum nicht das marode Bauwerk abgerissen und nach eigenen Vorstellungen neu gebaut wurde?  Denn zweifellos war das Grundstück das Wertvollste, was in dem Kaufpreis enthalten war. Und das wäre ja beim Neubau erhalten geblieben ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber abgesehen von den Gedanken zu der gesamten Baumaßnahme: es ist faszinierend, Dachdecker bei ihrer Arbeit zu beobachten! Abstruse Gedanken kommen hoch: haben sie mehr Gene von den Affen ererbt als der Rest der Menschheit? Scheinbar schlafwandlerisch bewegen sie sich dort oben in Geschwindigkeiten, die so mancher auf ebener Erde nicht erreicht. Frankfurter Pfannen fliegen durch die Luft und werden scheinbar mühelos vom Kollegen auf dem Gerüst gefangen - zirkusreif! Begleitet wird alles von relativ lauter Musik und ich warte eigentlich nur auf ein Tänzchen der 3 Männer, die da jetzt täglich rum turnen ... Das war der Gedanke heute früh - als mein Blick abgelenkt wurde, von den 3 Dachkünstlern weg zu dem Mann mit der täglichen Post. Ich kann ihn ein kleines Stück seines Stückes beobachten und er tut mir oft leid, wie er bei Wind und Wetter seine tägliche Strecke ablaufen muss. Heute kam mir zum ersten Mal der Gedanke: was denkt ein Briefträger, wenn er die Post einwirft? Denkt er daran, was für Nachrichten er dem Empfänger da gerade in den Kasten steckt? Welche Freude er gerade bringt oder welche Katastrophe? Oder ärgert er sich, weil er zum Wohle der Post Massen an ungeliebter Reklame durch die Gegend schleppen und verteilen muss?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mitten durch diese Gedanken spazieren 2 Frauen mit ihren kleinen Kindern. Sie palavern in irgendeiner Sprache in unangenehmer Lautstärke. Schon schwirren meine Gedanken ab zu deutscher Sprache und Integration und überhaupt ... Ich schaue zu dem Fenster mir genau gegenüber auf der anderen Straßenseite. Ach, schon 11 Uhr? Scotty ist auf der Fensterbank gelandet und schaut erwartungsvoll auf die Straße. Der Terrier weiß ganz genau, wann sein Frauchen heim kommt vom Stundenjob! Und schon fange ich an zu träumen von Zeiten, in denen ich hoffentlich wieder einen Hund haben kann ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was mich heute gewundert hat: nicht einen Menschen habe ich gesehen mit Blumen in der Hand. Ist hier heute der Valentinstag ausgefallen? Keine Ahnung!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 21:58:52 +0100</pubDate>
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    <title>Wenn du denkst, es geht nicht mehr ...</title>
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            <category>Annis Gesundheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;br /&gt;
... dann geht es doch weiter - und es kommt ein Ereignischen, was frau wieder vom Hocker fallen lässt! Wie erahnt, war es wieder der werte Arzt am Bonner Klinikum. Ich fasse es nicht, dass mich nach den jahrelangen Kämpfen gegen die Ignoranz so mancher Ärzte mich der Kerl auch dieses Mal wieder geschafft hat! &lt;br /&gt;Ja, ich sehe einen Zusammenhang zwischen Morbus Wilson und dem ständigen Kranksein meiner Tochter. Tut mir leid! Er aber schaute mich nur an mit diesem Blick, den ich zur Genüge kenne: ach-du-Übermuttertier! Weißt du denn nicht, was für ein Spezialist ich bin und daher nur für die Leber und für nichts anderes auf der Welt als für die Leber zuständig bin und den Hausarzt vielleicht mal wohlwollend unterstütze, wenn die arme Socke ratlos ist?&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Selbst mir ist klar, dass die ständigen Atemwegsinfekte wohl eher auf das Asthma zurückzuführen sind. Aber die ebenso ständigen Magen/Darminfekte? Irgendwie habe ich mal in grauen Vorzeiten in der Schule gelernt, dass Magen und Darm und Leber und noch so einiges andere zusammen für die Verdauung des Menschen zuständig sind. Und ich habe den Waschzettel zum Medikament öfter gründlichst gelesen (wie auch das einzige deutschsprachige Buch zu Morbus Wilson). Und da steht exakt drin, dass es zu den Problemen kommen kann ... Tja, ach soooo, Magen/Darm-Beschwerden sind auch da? Ebenso tja: ich habe noch nie gehört, dass Durchfall und Bauchkrämpfe symptomatisch für Schnupfen und Husten sind ... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es folgte noch ein Vortrag über die Auslastung seiner Kapazitäten und dass er jetzt gar keine Patienten neu mehr annimmt und wir ungeheures Glück hätten, schon im letzten Jahr gekommen zu sein - blablabla. Nun will er im Juli beim nächsten Termin die Leber ultraschallen - pfffffff. Bis dahin ist das Abi gelaufen! Nur wie? Ich kann da mein Kind absolut verstehen, die verzweifelt ist: langt es nicht, dass ich die Sch...krankheit habe? Warum werde ich noch bestraft und kann nicht so zur Schule und lernen wie ich möchte und bekomme einen Sch...schnitt ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann kommen plötzlich Fehltage, über die Mutter sich freut. Weil sie zeigen, dass Kind nicht die Freude am Leben verliert und einfach mal Blödsinn macht mit Freunden. Denn wer bitte lässt sich von einem Jüngling bei diesem Wetter nach Hause tragen - nur weil er eine Wette gewonnen hat? Klar, dass das Kerlchen gestürzt ist. Und mein Kind ein zerschundenes Knie hatte wie in ihrer gesamten Kindheit nicht ^^. Nun hofft sie inständig, dass zu Weiberfastnacht alles soweit in Ordnung kommt. Denn da beginnen die großen Auftritte der Showtanzgruppe. Und sie will doch wieder mithüpfen. Ich wünsche es ihr von Herzen!&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:05:04 +0100</pubDate>
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    <title>Alzheimer mit Assauer</title>
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            <category>personifiziert ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kaum eine Nachrichtensendung, kaum ein Magazin ohne Assauers Alzheimer. Ich frage mich, ob wirklich so öffentlich gelebt werden muss? &lt;br /&gt;Es soll viel Zustimmung von betroffenen Familien geben in der Art: endlich wird über diese Krankheit gesprochen! Wirklich endlich? Und: was hilft es diesen Familien? Es gibt so viele Kurse und Gesprächskreise, in denen man angeblich lernt, mit dieser Krankheit zu leben, mit betroffenen Angehörigen umzugehen. Und dann?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann ist man allein! Vor dem Fernseher: was siehst du da? - Monk! - Das ist nicht Monk, das ist irgendein Spielfilm. - Das ist Monk!!! - Nein, schau doch mal hier in der Fernsehzeitschrift: kein Monk, sondern der Film XY. - Tatsächlich. Aber guck mal, der Monk wird nicht mehr von einer Frau begleitet und hat auch seine Sauberkeitsmacke nicht mehr. - Du, das ist nicht Monk, sondern ein Spielfilm. - Ach ja, hast du ja recht. Steht ja auch in der Zeitung.&lt;br /&gt;Ah ja, sie hat es verstanden. Bis zu dem Satz 3 Minuten später: guck mal, da ist Monk ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder man wird morgens um 6 geweckt: Mami, irgendwas ist im Bad. Ja, sie liegt halb angezogen in der Badewanne, die Beine hängen über den Rand. Was machst du da? - Ich habe gebadet! - Das kann nicht sein, deine Bluse ist ja ganz trocken! - Irgendjemand hat mich in die Badewanne gesteckt!!! - Das kann erst recht nicht sein, weil wir ja geschlafen haben. Aber ist im Moment egal, komm raus. &lt;br /&gt;Aber das geht nicht. Sie schafft es nicht. Allein bekomme ich sie auch nicht raus. Erst mit vereinten Kräften hieven wir sie aus der Wanne, ziehen sie ganz aus und bringen sie ins Bett. Gegen 11 Uhr kommt sie: warum habt ihr mich heute Nacht geschlagen? Mein Rücken tut so weh! - Wir haben dich nicht geschlagen. Du warst aus irgendeinem Grund halbangezogen in der Badewanne! - Nein, das stimmt nicht. Ihr habt mich geschlagen, sonst hätte ich nicht diese Schmerzen ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei kleine Beispiele aus meinem täglichen Leben mit einer Mutter, der vor 4 Wochen eine Neurologe bescheinigt hat, dass sie absolut normal sei und kein Alzheimer habe und auch nicht dement sei. Nach einem 5-Minuten-.Gespräch. Was sagen die Beratungsstellen dazu? Gehen sie unbedingt zu einem anderen Neurologen! Ach ja. Aber der erste hat hammerharte Medikamente verschrieben gehabt - auch nach einem 5-Minuten-Gespräch, drum waren wir ja jetzt bei einem anderen! Auch weil sie starke Magenbeschwerden von den Pillen bekommen hat und kaum noch geradeaus laufen konnte ... Tja, dann müssen sie noch zu einem anderen Arzt! - Klar, Neurologen gibt es ja wie Sand am Meer!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein! Ich will nicht mit dem sicher traurigen Schicksal des Herrn Assauer täglich konfrontiert werden! Für mich ist es pure Geschäftemacherei und es klingelt seine Kasse kräftig. Vielleicht stiftet er ja die Einnahmen der Alzheimer-Forschung? Dann hätte es wenigstens einen akzeptablen Hintergrund, dass hier wieder ein Prominenter sein Leben ausbreitet! Wobei es sicher viel schwerer ist, mit dieser Krankheit (wie mit jeder anderen auch!) ohne gut gepolstertes Bankkonto zu leben. Was die Masse der Erkrankten tun muss ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:03:29 +0100</pubDate>
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    <title>Geschmackssache ....</title>
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            <category>gespottet und gelächelt ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frau Buntschuh stand mal wieder zweifelnd vor dem Obst- und Gemüseangebot ihres Discounters. Lebensmittelgeschäfte gab es schon lange nicht mehr in ihrer kleinen Stadt und schon gar keine extra Fachgeschäfte für Obst und Gemüse oder für Fisch oder sogar für Feinkost. Sie seufzte und gedachte eine lange Minute der längst vergangenen Zeiten, in denen sie zum Abendessen mal den leckeren Krabbensalat - vom Herrn Feinkost höchstpersönlich angerichtet und abgeschmeckt - oder das köstliche hausgeräucherte Forellenfilet der Familie de la Fisch auf den Tisch stellen konnte. Sie leckte sich die Lippen, meinte sie doch tatsächlich, sie würde das noch warme Krustenbrot aus der alten Backstube schmecken, auf dem gerade die leicht gesalzene Butter aus der Milchmann-Werkstatt leicht zerlief ... und darauf in dünnen Scheiben eine dunkelrote Tomate!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun aber stand sie genau vor diesen Tomaten und quälte sich. Cocktailtomaten, Rispentomaten, Flaschentomaten, Partytomaten, Cherrytomaten - die Artenvielfalt füllte die Hälfte der Theke. Theke? Frau Buntschuh überlegte. Dieser feine Sprühnebel, der sich da über das Obst und Gemüse verteilte, ob der wirklich so optimal war? Weiß der Geier, was da alles drin war. Irgendwie war sie sich sicher, dass das pure Augenwischerei war und ihr nur vorgaukeln sollte, dass die Ware absolut frisch sei. Feuchte Äpfel schrumpeln schließlich nicht und feuchte Tomaten faulen eher als trockene. So war sie also wieder bei ihrem Hauptproblem gelandet. Welche dieser roten Dinger sollten denn nun heute Abend den vom geliebten Gatten so heiß gewünschten Salat ergeben??? Ihr fiel ein, dass sie letztens im Fernsehen gesehen hatte, dass im hügellosen Nachbarland die Paradiesfrüchte ganz ohne Erde gezogen wurden. Nee, das kam ihr spanisch vor, dass ihr das schmecken würde und sie entschied, dass alle Tomaten aus eben diesem Land fein im Regal bleiben könnten. Blieben nur noch Rispentomaten aus Spanien übrig. Also - aaaber der Preis. Fast hätte Frau Buntschuh sich mitten im Laden hingesetzt. Aber dazu war ihr der Fußboden nicht sauber genug (Herr Feinkost wäre da schon drei Mal mit dem Schrubber durch!).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frau Buntschuh ging bekümmert durch den Laden und entschied sich gegen Tomaten und für einen Obstsalat aus der Tiefkühltheke und - tja, sollte doch ihr Mann gucken, wie er damit zurecht kam.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herr Buntschuh kam recht abgekämpft von der Arbeit heim und setzte sich erwartungsfroh an den Tisch, sah den Obstsalat und meinte schon recht mißmutig, ob er denn zwei Salate an einem Abend essen solle. Doch Frau Buntschuh strahlte ihn an und meinte, dass er den gewünschten Tomatensalat ganz sicher im Juni essen könne. Er müsse nur noch die Voraussetzungen schaffen und ein paar Kleinigkeiten besorgen für den Balkon - dazu legte sie ihm 2 Tütchen Tomatensamen, Sorte AusGroßmuttersGarten ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#66cc00&quot;&gt;&lt;b&gt;Andere pflanzen, was ich essen soll. Ich pflanze, was andere essen mögen ...&lt;/b&gt; &lt;/font&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;persisches Sprichwort&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:53:45 +0100</pubDate>
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    <title>Aufschreiben?</title>
    <link>http://carpe-diem.childrentooth.de/archives/1008-Aufschreiben.html</link>
            <category>nachgedacht ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mag so mancher ältere Mensch nicht mal denken: Was ich alles erlebt habe, getan habe und auch nicht getan habe ... wird es alles irgendwann vergessen sein? Die Antwort ist ganz klar: Ja !!! Da beißt das Mäuschen das Fädchen nicht ab. Ich finde das sehr schade, meine jedoch zu wissen, dass so mancher eine Scheu entwickelt hat, sich zu sehr zu erinnern. Ich schließe das ganz einfach mal aus den eigenen Erfahrungen mit meiner Mutter. Wie oft schon habe ich gebeten: setz dich doch mal hin und beschrifte die alten Photos mit den Namen - ja, klar, wird sie machen, so in ein- oder zweihundert Jahren. Ach nee, in dreihundert. Weil die ein- und zweihundert Jahre schon belegt sind durch das Schreibheft in der Schublade, in das sie ihre Erinnerungen nicht notiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Großmutter hat immerhin zwei Hefte voller mehr unschöner Erinnerungen an die Tage des 2. Weltkrieges hinterlassen. Aber auch da fehlt zuviel. Weil wir es zu spät lesen durften und nicht mehr nachfragen konnten ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei sollten wir nicht unterschätzen, dass unsere Kinder und wohl mehr noch die Enkelkinder doch sehr interessiert sind an ihren Wurzeln, an den Leben der Generationen vor ihnen. Oft scheuen sie jedoch - Entschuldigung, wenn ich da mal wieder meine Erfahrungen mit meiner Tochter verallgemeinere ... - zu fragen. Da möchte sie wissen wie es so damals war mit Omi und Großpapa, gern auch etwas detaillierter bitteschön! Doch ebenso bitteschön nicht wieder das Beiwerk von den Nachkriegstagen zurück zu den Kriegstagen und so weiter. Sie möchte halt einfach wissen, wie irgendeine bestimmte Sache war und möchte nicht zum 100mal hören, was ihre Omi anscheinend so gern erzählt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendwie hat mich das jetzt auf die Idee gebracht, anzubieten: ich schreibe für Sie Ihre Lebenserinnerungen auf - damit Ihre Kinder und Enkelkinder Sie endlich kennen lernen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einige Treffen zum Erzählen lassen, zum Nachfragen - dann Schreiben, Lesen lassen, Weiterschreiben ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wäre das was? Falls das hier jemand lesen sollte - ich wäre sehr an Eurer Meinung interessiert!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:38:23 +0100</pubDate>
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    <title>Von Karneval und anderen lustigen Sachen</title>
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            <category>gespottet und gelächelt ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier im Rheinland ist es wieder lustig (haha ...). Die fünfte Session steuert auf ihren Höhepunkt zu. Natürlich gibt es nun jedes Wochenende Sitzungen und Gala-Sitzungen und sonstige lustige Veranstaltungen. Dass sie bierernst genommen werden, habe ich gestern Abend wieder sehen können. Ich hatte Fahrdienst, da ich mich als Norddeutsche mit diesem speziellen rheinischen Frohsinn ohnehin etwas schwer tue. Und weil ich mich bereits in den letzten beiden Jahren nicht so wirklich amüsiert hatte, verzichtete ich auf die traditionelle Eintrittskarte zur Gala-Damensitzung des Traditionsvereins - wohin es natürlich meine Familie zog. Da mein Anni-fast-erwachsen-Kind eigentlich nur den Einmarsch erleben wollte und für den restlichen Abend andere Pläne hatte (zumal sie selbst nicht in eben diesem Traditionsverein Mitglied ist, weil das weibliche Wesen nicht sein dürfen und die dortigen Tanzgruppen nicht so wirklich ihren Vorstellungen von Tanzgruppen entsprechen ...), teilte sie die Karte mit ihrer Großmutter. Ich fuhr also meine Mutter gegen 20:30 Uhr zur Festhalle und hatte dort Probleme. Ich konnte nicht wenden - ein Fahrzeug kurz hinter mir fuhr in Millimeter-Geschwindigkeit die Straße entlang! Aber irgendwann hatte es doch die Einfahrt passiert, aus der ich wieder heraus wollte. Im Rückspiegel sah ich dann, dass auch dieses Auto mit einem langen Manöver die Fahrtrichtung wechselte - um dann irgendwann hinter mir - vor einer Garageneinfahrt parkte ...&lt;br /&gt;Der Uniformierte, der ausstieg, geriet ins Stolpern. Dachte ich. Dann sah ich, dass das wohl momentan die einzige Gangart war, zu der er noch fähig war. Schlurfend und schwankend zog es ihn zum Eingang, wo seine roten Karnevalsfreunde ihn bereits erwarteten. Nur - sie waren alle mit dem Vereinsbus gekommen ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dem Moment fand der Wechsel auf meinem Beifahrersitz statt. Und es ergoss sich eine Tirade der übelsten Beschwerden über die humorigen und karnevalistischen Besucher der Sitzung über mich. Plätze werden an einem bestimmten Tisch nicht reserviert - nur der Tisch für jeweils 24 Personen ist fest geschrieben. Nun saßen wohl an dem meinen Damen zugewiesenen Tisch zwei Gruppen mit jeweils 10 Personen und ein Fotograf mit seiner Kameratasche, so dass 22 Plätze belegt waren. Die 2 freien Plätze befanden sich an den beiden Tischenden ... Der Bitte, doch so aufzurücken, dass nun 2 nebeneinander stehende Stühle hätten besetzt werden können, wurde trotz des Einsatzes des dafür zuständigen Herrn aus der Vereinsleitung nicht entsprochen - weil man ja wohl an so einem Abend nicht unbedingt zusammen sitzen müsse ... Bitte? Muss ich das verstehen? Muss das Irgendwer verstehen? Wahrscheinlich nur die, die über genügend rheinischen und karnevalistischen Humor können nachvollziehen, weshalb 2 Personen nicht zusammen sitzen dürfen, dafür aber 2 10er-Gruppen auf ihren Stühlen festpappen und eine Kameratasche einen Extra-Stuhl braucht ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich ist das alles auch kein Ding, über das frau sich aufregen kann. Weil es ganz einfach nur ihre Meinung festigt, dass besonders in diesem rheinischen stadtähnlichen Gebilde der Egoismus par excellence regiert und nur bestimmte Personen aus Familien, deren Mitglieder schon zu Zeiten der Neandertaler hier wohl gelebt haben müssen, sagen, wo es lang geht. Oder lang zu gehen hat ... Was bleibt, ist ein Anflug von Fremdschämen für Familie Meisenknödel und Co! Und halt die Erkenntnis:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i style=&quot;color: rgb(204, 0, 0); &quot;&gt;Um Humor zu besitzen, muss man Geist haben ... &lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;(aus den Fliegenden Blättern)&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 12:54:20 +0100</pubDate>
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    <title>Gedanken zu Wulf(f)smenschen</title>
    <link>http://carpe-diem.childrentooth.de/archives/1006-Gedanken-zu-Wulffsmenschen.html</link>
            <category>politisiert ...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da habe ich lange überlegt, ob man einen amtierenden Präsidenten mit einem Tier vergleichen darf. Doch, Wolfmenschen sind honorige Leute. Denken wir an Tarzan (jaaa, der mit dem Affen und der blonden Jane ...) oder an Romulus und Remus - als Begründer Roms zwar von unbekannten, aber wohl nicht schlechten Eltern. Den letzten Ausschlag gab jedoch die große und weite Welt der Märchen, in denen Meister Isegrim seine Unwesen in unterschiedlichster Form treibt - ob als böser oder als listiger Wolf, der stets seinem Bauchgefühl gehorcht ..... aaaaaaaaaaaahhhh, da scheint doch die Gemeinsamkeit zu liegen! Höre auf deinen Bauch, handele danach und beklag dich nicht, wo du dann landest!&lt;br /&gt;Stellen wir uns also Meister Isegrim in einem Fernsehinterview vor. Unangenehme Fragen wie etwa: wer hat besser geschmeckt: die Großmutter oder das Rotkäppchen? - ja, sie stellen unseren 4beinigen Freund nicht so vor das große Problem wie die Frage: war denn dein Rachen und dein Schlund wirklich soooo groß, dass du sie mit einem Happs runterschlingen konntest? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Och nein, würde er wahrscheinlich antworten, ich habe zu meinem eigenen Vergnügen so große Bedürfnisse, dass ich mit entsprechendem Training noch viel mehr mit einem Happs runter bekommen könnte. Und keiner von euch würde es merken, wären da nicht die gierigen Jäger, die mir den Bauch aufschneiden und in mir und meinem Leben rumwühlen würden! Neben Rotkäppchen und der Großmutter haben sie denn ja so manchen Kuchen und so manche Praline und auch so manchen Wein gefunden. Aber damit sie mit dem blödsinnigen Aufschneiden aufhören, werde ich mal alles aufschreiben und die Zettel an jeden Baum im Wald nageln, damit jeder es lesen kann!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So weit, so schlecht! Denn: hätte unser Wulf(s)mensch es aufgeschreiben im modernen Wald inet, vielleicht wäre dann Ruhe? Die Antworten im Interview nach dem Dem-Bauch-gehorchend-Motto haben es eigentlich verlangt. Aber so wird weiter geschnitten und lächerliche Upgrades auf Flüge und Hotelzimmer erlangen einen Stellenwert, der ihnen in keinster Weise gebührt. Auch so manch andere List wäre weniger schlimm gewesen, wäre sie geschickter verkauft worden. Doch so haben wir das alte Wort vom Wasser statt Wein predigen - und vom selber Champagner trinken!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meister Isegrim hatte gelernt und sich öffnen lassen, Großmutter und Rotkäppchen der Welt geschenkt, sich selber mit Backsteinen begnügt und war davon geschlichen aus dem Wald. Ob auch unser Wulf(f)smensch lernt und der Welt - oder zumindest doch unserem Land - schenkt, dass Märchen immer ein gutes Ende nehmen müssen und er sich mit nicht zu knapper Pension statt bröckliger Backsteine davon schleicht - vielleicht in eine kleine Wirtschaftsposition mit großem Geld? Vielleicht ist ja im Bunga-Bunga-Land noch Platz - da hat ein menschlicher Isegrim doch schon ganz andere Sachen überlebt ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansonsten? Ah ja: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#009900&quot;&gt;&lt;i&gt;Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt. &lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;(Shakespear)&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#009900&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:53:02 +0100</pubDate>
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    <title>mal wieder auf ein Neues ...</title>
    <link>http://carpe-diem.childrentooth.de/archives/1005-mal-wieder-auf-ein-Neues-....html</link>
            <category>Morbus Wilson</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ulrike)</author>
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    Auf welches Neue? Es ist viel passiert - also fangen wir beim nie endenden Thema &lt;a href=&quot;http://www.charite.de/ch/neuro/klinik/patienten/ag_bewegungsstoerungen/index/info/Morbus_Wilson/Morbus_Wilson.htm&quot;&gt;&lt;b&gt;Morbus Wilson&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt; an. Am 3. November 2011 war der heiß ersehnte Termin an der Uni-Klinik in Bonn. Dort kennen die Ärzte die Krankheit, dort haben sie - anders als in Aachen - weitere Patienten. Zudem wurde Anfang 2011 in &lt;a href=&quot;http://humangenetics.uni-bonn.de/index_ger.html&quot;&gt;Bonn ein Institut für seltene Krankheiten&lt;/a&gt; gegründet. Und - last but not least - : Bonn ist der Wunsch-Studienort meiner Tochter. Und: Bonn liegt - anders als Heidelberg - schon fast vor unserer derzeitigen Haustür!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der 3, November 2011 hat in ungeahnter Weise meine Psyche an den Rand der Verzweiflung gebracht. Eine einzige Frage: Sind Sie sicher, dass Ihre Tochter Morbus Wilson hat?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, was sollte ich darauf antworten??? Die Aachener Arztberichte hatte ich mitgenommen und der gute Bonner Doktor meinte, dass sie für ihn nicht aussagekräftig genug wären ... Ja, aaaber was sollte ich dem hinzufügen? Dass ich den Ärzten wieder angefangen hatte, zu vertrauen? Ich sagte ihm, dass ich mit dieser Frage überfordert sei! Und habe fortan die Welt an mir vorbeirauschen lassen und - so gut es ging - ihm und Anni zugehört. Mehr faszinierte mich in dem Moment, wie dieser Arzt alles in unglaublicher Geschwindigkeit in seinen PC eintippte. Dann ab ins Labor - ein Weg in den Keller. Unglaublich, wie passend zu meiner Gefühlslage. Wie unpassend, durch dieses Labyrinth an vollgestopften Kellergängen Patienten zu schleusen! Scheinbar marode Heizungsrohre, Abfall ohne Ende neben hoffentlich ausrangierten Betten und sonstigem Kram. Aber zumindest das Labor strotzte vor Sauberkeit und Kälte ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es folgten Wochen des Nichtdenkenwollens: wenn es nicht Morbus Wilson war, ja, was war es dann? Fing die ganze Tortur von vorne an? Was sollte nun werden vor dem Hintergrund von 198 Fehlstunden im I. Schulhalbjahr und noch nicht gezählten im II. Halbjahr? Eine gesundheitliche Unpässlichkeit jagte im Moment die nächste. Kaum flog ein Virus durch dieses häßliche stadtähnliche rheinische Gebilde, schon lag Anni. Magen-Darm-Virus, ein Tag Schule, Magen-Darm-Virus der besonderen Güteklasse mit Notarztruf, ein Tag Schule, Durchbruch eines Weisheitszahnes nachts mit Aufschlitzung der inneren Wange, so dass diese genäht werden musste (kann denn bei diesem Kind, was inzwischen doch erwachsen ist, mal nichts ohne Komplikationen laufen???) ... und immer wieder die trüben Gedanken: was ist, was wird?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann kam der Bonner Arztbericht: die Laborwerte hatten ergeben, dass sie mit einem Morbus Wilson vereinbar wären ... Bitte, was heißt das jetzt genau??? Am 7. Februar werden wir es hoffenlich erfahren!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Leben mit der Krankheit ist ganz sicher nicht erstrebenswert - aber man kann mit ihr leben (ohne die offensichtlichen Nebenwirkungen des Penicillamins sicher besser!). Das Leben mit der erneuten Ungewißheit jedoch ist schier unerträglich. Und trotzdem erträgt man es, weil man muss. Es gibt Momente, in denen auch Anni an Grenzen ihrer psychischen Belastbarkeit ist. Zu akzeptieren, dass sie durch die laufenden Erkrankungen mangels eines funktionierenden Immunsystems nicht die schulischen Leistungen erbringen kann, die sie sich zutraut und die auch nach Ansicht der Lehrer vorstellbar sind, lassen sie verzweifeln. Zumal Jura in Bonn für das 1. Semester einen Numerus Clausus-Riegel vorgeschoben hat. Da tröstet es wenig, dass sie durch die Krankheit und deren Begleiterscheinungen 2 Semester Wartezeit angerechnet erhalten wird. Sie will ihre früheren Leistungen erzwingen - aber das geht nun mal nicht. Leider!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Irgendwie glaube ich, dass 2012 ein Schicksalsjahr wird. Nicht nur für uns! Weil auch um uns herum alles knirscht in einer Welt, die - hoffentlich - neu sich ordnet. Alte Strukturen scheinen so marode, dass sie dringenst durch neue ersetzt werden müssen. Hoffentlich durch welche, die wieder der Menschlichkeit breiten Raum geben. Damit ein Miteinander wachsen kann - ohne die absolute Führungsmacht Geld ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot;&gt;&lt;i&gt;Nichts verrät so sehr einen beschränkten und kleinlichen Geist wie die Geldgier. &lt;/i&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;(Cicero)&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:26:51 +0100</pubDate>
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